Sehenswürdigkeiten in Ottensheim

Ottensheimer Pfarrkirche
St. Ägidius:

Erbaut 1462-1467, vollendet 1520. Spätgotisches Bauwerk mit barockisierenden Änderungen.
Sakristeianbau mit Gruft als Beinhaus. Der Turm ist 72 m hoch und besaß bis zum Brand 1899 eine Zwiebelhaube, seither einen schlanken Spitzhelm mit Kupferdach.

Das Kindlhaus und seine Sage:

Eine kaiserliche Prinzessin reiste donauabwärts. In Mitterau, so wurde Ottensheim früher genannt, musste sie ans Land gebracht werden und schenkte einem Prinzen das Leben, der Otto getauft wurde. Später wurde er Kaiser. Nach ihm wurde sein Geburtsort in Ottensheim umbenannt. Das Haus, in dem er geboren wurde, steht am Platz und heißt seither Kindlhaus (Marktplatz 16).

Wallseer- oder Wilheringer Spitalskirche:

Wahrscheinlich Ottensheims älteste Kirche, dem hl. Erhard geweiht, seit 1778 entweiht. Später Orgelbauanstalt und Bootsbauwerkstätte, heute in Privatbesitz.

Schloss Ottensheim:

1148 als Burg der Brüder Ulrich und Cholo von Wilhering genannt, die ihre Stammburg auf der gegenüberliegenden Donauseite besaßen. Gerüchten zufolge befi ndet sich unter der Donau ein Gang zwischen den beiden Burgen. Bis 1527 in landesfürstlichem Besitz, ehe Kaiser Ferdinand I. Burg und Markt Ottensheim seinem Kanzler Niklas Rabenhaupt schenkte. Ausbau zum Schloss. Heute in Privatbesitz.

Ottensheimer Drahtseilbrücke:

Ottensheims heimliches Wahrzeichen. Gegründet 1871 als Überfuhrunternehmen, mehrmals modernisiert. Idyllische Verbindung von hüben nach drüben. Jährlich setzen zehntausende Radfahrer „Fähr-ien-mäßig“ von der Wilheringer auf die Ottensheimer Seite der Donau und umgekehrt.

Marktplatz und seine Bürgerhäuser:

Rechteckiger Platz mit Gefälle zur Donau hinunter, im Jahr 2001 neu gestaltet vom renommierten Architekten Boris Podrecca. Gotische Kirche, Marienstatue, Marktbrunnen, historische Bürgerhäuser – darunter das Kindlhaus.